geschichte

Die heutige Liegenschaft Augustinergasse 5 mit dem Namen <zum goldenen Stauffen> ist ein geschichtsträchtiger Ort. Urkundlich war bereits 1339 Burkhard von Staufen, der Notar der Basler Kurie, hier tätig. Vermutlich wurde das Haus nach ihm benannt. Als er später in Vergessenheit geriet, leitete man den Namen vom Begriff <Stauf> (Becher) ab; 1376 wird das Haus denn auch mit der Bezeichnung <zem Stouff> erwähnt. Der heutige Name <zum goldenen Stauffen> erscheint erstmals 1519. Seither wurde das Haus, das bis Mitte des 16. Jh. aus einem von einem schmalen Gässchen getrennten Vorder- und einem Hinterhaus bestand, von wechselnden Basler Persönlichkeiten verschiedenster Berufsgattungen bewohnt. Heute sind in der 1339 begonnenen Tradition wiederum Notare an der Augustinergasse 5 tätig.

(Quelle: Gustaf Adolf Wanner, Das Haus <<zum goldenen Stauffen>> an der Augustinergasse in Basel.)

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18.12.2020

Neues Erbrecht: Am 18.12.2020 hat das Parlament seine Beratungen zum neuen Erbrecht abgeschlossen (Ablauf Referendumsfrist 10.4.2021). Die wesentlichsten Neuerungen sind:
Der Pflichtteil für die Nachkommen wird verkleinert auf die Hälfte des gesetzlichen Erbanspruches (bisher ¾).
Der bisherige Pflichtteilsanspruch der Eltern wird gestrichen.
Der Pflichtteil des Ehepartners oder des eingetragenen Partners bleibt unverändert bei der Hälfte des gesetzlichen Erbanspruchs.
Güterrechtliche Begünstigungen (Änderung der hälftigen Vorschlagsbeteiligung) werden entgegen dem Entwurf bei der Berechnung der Pflichtteile des Ehegatten oder eingetragenen Partners und der gemeinsamen Kinder nicht zur Pflichtteilsmasse hinzugerechnet.
Ist beim Tod des Erblassers ein Scheidungsverfahren hängig, so verliert der überlebende Ehegatte seinen Pflichtteilsanspruch, wenn das Verfahren auf gemeinsames Begehren eingeleitet oder nach den Vorschriften über die Scheidung auf gemeinsames Begehren fortgesetzt wurde oder die Ehegatten mindestens zwei Jahre getrennt gelebt haben.Dies gilt sinngemäss auch bei Verfahren zur Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft.
Bei der sog. Ehegattennutzniessung nach Art. 473 ZGB beträg der verfügbare Teil des Nachlasses neu die Hälfte (bisher ¼).

1.1.2021

Modernisierung des Handelsregisters. Auf den 1.1.2021 ist die neue Handelsregisterverordnung in Kraft getreten. Erleichterungen für Firmen sind u.a. der Verzicht auf die Stampa-Erklärung als eigenen Beleg, die Möglichkeit gewisse Anmeldungen durch Bevollmächtigte unterzeichnen zu lassen, die künftige Gratispublikation der Statuten auf dem Internet und damit auch der Verzicht auf die Einreichung von beglaubigten Statuten bei einer Sitzverlegung, ferner der Verzicht auf den Hinweis auf statutarische Rechte und Pflichten bei Uebernahme weiterer Stammanteile durch bisherige Gesellslchafter bei der GmbH. Siehe Praxismitteilung EHRA 4/20

1.1.2020

Am 1.1.2020 ist das neue Verjährungsrecht in Kraft getreten. In der Praxis relevant ist die Verlängerung der relativen Verjährungsfrist für Schadenersatz und Genugtuung von bisher 1 Jahr auf neu 3 Jahre (Art. 60 OR). Absolut gilt weiterhin eine Verjährungsfrist von 10 Jahren, beginnend mit dem schädigenden Verhalten. Gemäss Uebergangsrecht werden alle am 1. Januar 2020 noch laufenden einjährigen Verjährungsfristen nach Art. 60 Abs. 1 OR oder Art. 67 Abs. 1 OR um weitere zwei Jahre verlängert.

04.03.2016 / 29.08.2018

Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens zur Modernisierung des Erbrechts... mehr und Medieninformation 29.8.2018

01.07.2015

Ab 1.7.2015 neue gesetzliche Bestimmungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der revidierten GAFI - Bestimmungen ... mehr

11.03.2015

Das Aktienrecht soll modernisiert werden. Vernehmlassung des Schweizerischen Notarenverbandes zu Art. 634 Vorentwurf OR ... mehr

16.02.2015

Der Fall Freitas - Auswirkungen auf die Freizügigkeitsempfehlung der WEKO... mehr

© Schmiedlin - 15.03.2021